Rechtliche Informationen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Recruiting-Software Vakanzen.app durch Unternehmen.
1. Geltungsbereich und Anbieterin
Anbieterin ist die Spaeth-Wiesner GmbH, Hausmattweg 8, 4302 Augst, Schweiz (nachfolgend «Anbieterin»). Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Vakanzen.app durch Unternehmen und Selbständige (nachfolgend «Kunde»). Vakanzen.app richtet sich nicht an Konsumentinnen und Konsumenten.
2. Leistungsumfang
Vakanzen.app ist eine Software als Dienstleistung zum Veröffentlichen von Stellenausschreibungen, zum Entgegennehmen von Bewerbungen und zum Bearbeiten dieser Bewerbungen in einem einfachen Prozess. Dazu gehören unter anderem die Stellenverwaltung, das Bewerbungsformular mit eigenen Fragen, ein Fragebogen zu Arbeitsstil und Zusammenarbeit, eine Bewerber-Pipeline, Notizen und Aufgaben sowie ein Widget zum Einbinden der offenen Stellen auf der Website des Kunden.
Die Anbieterin entwickelt die Software laufend weiter. Funktionen können ergänzt, geändert oder ersetzt werden, solange der vereinbarte Kernnutzen erhalten bleibt.
Vakanzen.app ist keine Personalberatung und keine Rechtsberatung. Die Anbieterin trifft keine Personalentscheidungen und gibt keine Einstellungsempfehlungen ab.
3. Benutzerkonto und Berechtigungen
Der Kunde eröffnet ein Konto mit einer gültigen E-Mail-Adresse und erhält damit einen Arbeitsbereich für seine Firma. Der Kunde sorgt dafür, dass Zugangsdaten geheim bleiben und nur berechtigte Personen Zugriff haben. Handlungen, die über ein Konto des Kunden erfolgen, gelten als Handlungen des Kunden.
4. Pflichten und Verantwortung des Kunden
Der Kunde ist für die Inhalte seiner Stellenausschreibungen verantwortlich, insbesondere für deren Richtigkeit und für die Einhaltung des Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsrechts sowie des Arbeitsrechts.
Der Kunde ist für die von ihm hinterlegten Bewerbungsfragen verantwortlich. Fragen, die nach nicht erforderlichen besonders schützenswerten Personendaten verlangen, sind unzulässig.
Bezüglich der Bewerbungsdaten ist der Kunde die verantwortliche Stelle im Sinne des Datenschutzrechts; die Anbieterin bearbeitet diese Daten als Auftragsbearbeiterin nach Weisung des Kunden. Der Kunde informiert Bewerbende in dem Umfang, den das Datenschutzrecht von ihm verlangt.
Der Fragebogen zu Arbeitsstil und Zusammenarbeit dient ausschliesslich der Gesprächsvorbereitung. Der Kunde verwendet ihn nicht als alleinige Grundlage für eine Ablehnung und trifft die Auswahlentscheidung selbst.
5. Datensicherung und Datenexport
Die Anbieterin führt regelmässige Sicherungen der Datenbank durch. Der Kunde bleibt für seine eigenen Aufzeichnungen verantwortlich und kann seine Daten auf Anfrage in einem gängigen Format erhalten.
6. Preise und Zahlung
Der aktuell gültige Preis wird bei Vertragsschluss ausgewiesen. Solange kein kostenpflichtiges Abonnement vereinbart ist, erfolgt die Nutzung unentgeltlich; ein Anspruch auf dauerhaft kostenlose Nutzung entsteht dadurch nicht.
Wird ein kostenpflichtiges Abonnement eingeführt, informiert die Anbieterin den Kunden vorher in angemessener Frist. Preisänderungen werden mindestens 30 Tage vorher mitgeteilt; der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall auf den Zeitpunkt der Änderung kündigen.
7. Verfügbarkeit und Wartung
Die Anbieterin betreibt Vakanzen.app mit der Sorgfalt eines professionellen Anbieters, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten gelegt.
8. Rechte an Software und Inhalten
Alle Rechte an der Software, am Fragebogen und an den Auswertungstexten bleiben bei der Anbieterin. Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein nicht übertragbares Recht zur Nutzung im eigenen Betrieb.
Die Inhalte, die der Kunde einstellt, sowie die eingegangenen Bewerbungen bleiben beim Kunden. Die Anbieterin nutzt sie nur, soweit es für den Betrieb der Software nötig ist.
9. Gewährleistung und Haftung
Die Anbieterin haftet für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
Für entgangenen Gewinn, Datenverlust ohne eigene Sicherung des Kunden sowie für Personalentscheidungen des Kunden wird keine Haftung übernommen.
10. Laufzeit, Kündigung und Einstellung des Dienstes
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit auf das Ende des laufenden Monats gekündigt werden. Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden nach einer angemessenen Übergangsfrist gelöscht.
Stellt die Anbieterin den Dienst ein, informiert sie den Kunden mindestens 60 Tage vorher und ermöglicht die Herausgabe der Daten.
11. Änderungen dieser AGB
Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht und nutzt er den Dienst weiter, gelten die Änderungen als angenommen.
12. Datenschutz
Einzelheiten zur Bearbeitung von Personendaten – auch zur Rollenverteilung zwischen Kunde und Anbieterin – regelt die Datenschutzerklärung.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des Übereinkommens über den internationalen Warenkauf. Gerichtsstand ist der Sitz der Anbieterin, soweit nicht zwingend ein anderer Gerichtsstand vorgeschrieben ist.